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FAQ Frisbee

Was man so alles mit einem Frisbee anstellen kann ...
Nun ist ja so eine Wurfscheibe oder Schwebedeckel oder Flying Disc – im Allgemeinen „Frisbee“ genannt – eine eher einfache Sache. Doch was steckt dahinter? Warum wurde das Frisbee weltweit zum Renner? Wie fing eigentlich alles an? Welche verschiedenen Scheiben gibt es denn überhaupt? Und welche Spiele?
Die Antworten auf solche und ähnliche Fragen findest du hier. Und wenn du was weißt, was wir nicht wissen, dann melde dich bitte bei allesfliegt.com

Es war einmal ...
Es war einmal ein amerikanischer Bäckermeister der hieß „Frisbie“, William Frisbie um genau zu sein. Im Jahre 1871 gründete der eine Bäckerei. Nichts aussergewöhnliches soweit für einen Bäcker und wenn er nur Brot gebacken hätte, wäre auch weiter nix passiert. Die Bäckerei war aber die „Frisbie Pie Company“. Die buk und verkaufte ihre Kuchen auf speziellen Blechen, da war der Schriftzug „Frisbie“ eingeprägt. Naja und irgendwann war der Kuchen gegessen und die Kinder fingen an, sich die ausgedienten Bleche zuzuwerfen.

Das beobachtete ein gewisser Herr Morrison. Er machte sich daran, die Flugeigenschaften der Frisbie-Bleche zu verbessern. 1947 baute er die erste Scheibe aus Plastik und anfangs der 1950er Jahre die „Pluto Platte“ – schon mit den charakteristischen Rillen, die die Flugbahn stabilisieren und auch heute noch an allen Wurfscheiben ausser den Aerobies zu finden sind.
 
Der Hersteller für diese Plastikscheiben war ab 1957 die Firma „Wham-O“. Ihr Chef Rich Knerr hörte 1959 erstmals den Namen „Frisbie“ für die Wurfscheiben, ohne die Geschichte zu kennen. Aber der Name gefiel ihm. So ließ er sich „Frisbee“ als Marke schützen. Daraufhin traten die Plastikscheiben ihren Siegeszug um die ganze Welt an. Also und um es einmal richtig klar zu stellen: Nur ein Wham-O Frisbee ist auch tatsächlich ein „Frisbee“ – alle anderen sind „Wurfscheiben“, „FlyingDiscs“ oder ähnliches. Das heißt nun nicht, dass ein Original-Frisbee jetzt besser wäre, als all die anderen – aber Wham-O ist gut und schon ziemlich kultig: Coole Designs und ein Hauch amerikanische Lässigkeit.

Okay – soweit zum historischen Background. Aber jetzt geht´s ans Eingemachte. Also: Ab zur Scheibenkunde!


Scheibenkunde:

Wie so ein Frisbee fliegt.
Im Prinzip funktioniert eine Wurfscheibe wie die Tragfläche eines Flugzeuges: du wirfst das Ding nach vorne, durch die Geschwindigkeit der Scheibe entsteht ein Luftstrom, der sich an der Vorderkante deines Frisbees teilt. Weil der Weg des oberen Luftstromes länger als der des unteren ist – der obere muss ja vorne über die Wölbung nach rauf, dann oben übers Frisbee und dann wieder über die Wölbung runter – entsteht über deiner Wurfscheibe ein Unterdruck, der die Scheibe in der Luft hält. Venturi Effekt heißt das. Die Rotation des Frisbees sorgt für den stabilen Flug und die kleinen Rillen an der Oberseite verursachen kleine Luftwirbel, die den Venturi Effekt noch verstärken; die Rillen siehst du an jeder Wahm-O oder Discraft, nicht aber auf den Funscheiben von Aerobie, denn die haben eine eigens designte Luftabrisskante aus weichem Kunststoff. Klar eigentlich, dass die Flug- und Rotationsgeschwindigkeit die Stabilität deines Frisbees in der Luft beinflussen. So werden extreme Flugweiten möglich, zum Beispiel über 406 Meter mit dem Wurfring von Aerobie – der ist im klassischen Sinn kein Frisbee, funktioniert aber nach dem selben Prinzip.
Mit einem Wort: wenn du so einen labbrigen Wurf vom Stapel lässt fliegt das Frisbee ebenso labbrig. Also immer schön Rotation in den Wurf legen! Aber dazu kommen wir dann eh noch, wenn wir übers Werfen reden.

So kannst du eine gute Scheibe erkennen.
Bei allesfliegt.com kriegst du nur gute Frisbees, darauf kannst du dich verlassen. Woran du das erkennen kannst, sagen wir dir hier.

1. Eine gute Scheibe erkenne ich am Gewicht.
Ist die Scheibe okay, ist auf jeden Fall der Aussenrand schwerer, als der übrige Korpus. Das ist wichtig, weil der Drehimpuls der Rotation besser und länger erhalten bleibt. Die Scheibe fliegt dann schön stabil. Und je schwerer die Wurfscheibe überhaupt ist, desto satter liegt sie in der Luft und ist auch weniger windanfällig.

2. Eine gute Scheibe erkenne ich an der Form.
Wenn du dir den dickeren Aussenrand und die Wölbung nach oben zu den Rillen ansiehst, sollte dich das entfernt an das Profil einer Flugzeugflügels erinnern. Der Rand und die Wölbung sorgen für den längeren Luftweg oben. Da entsteht Unterdruck, der das Frisbee nach oben saugt. Unter dem Frisbee fließt die Luft langsamer. Das wirkt wie ein „Luftpolster“, auf dem die Wurfscheibe gleitet.

3. Eine gute Scheibe erkenne ich am Material.
Ich sag´s mal so: Vergesst die billigen Scheiben. Die sind meistens aus billigen Kunststoffen, wie PVC hart oder Polypropylen. Das Zeug ist zu unflexibel und kann brechen. Die Verletzungsgefahr ist natürlich auch dementsprechend hoch. In Wettkämpfen dürften solche Scheiben gar nicht eingesetzt werden. Gute Frisbees und Wurfscheiben dagegen sind aus flexiblen Kunststoffen, etwa aus einem Gemisch von Polyurethan und Polyethylen. Du merkst das, wenn du die Scheibe in die Hand nimmst. Das Material gibt etwas nach und fühlt sich an der Oberfläche soft an. Solche Gemische herzustellen und daraus Wurfscheiben zu machen, ist aufwändig. Das heißt: Für ein gute Scheibe musst du auch ein bissl mehr Geld bezahlen. Das bedeutet:

4. Eine gute Scheibe erkenne ich am höheren Preis.
Over and Out für das nächste Kapitel:


Wurfscheibenübersicht:

Sportscheiben von Wham-O und Discraft:
  • Die Standardscheibe für den Frisbeesport „Ultimate“ wiegt 175 Gramm
  • 160/165 Gramm Scheiben sind Freestyle-Frisbees
  • für Kinder und kleinere Hände sind 125/130 Gramm ideal
  • Ein Discgolf-Frisbee hat eine andere Form und andere Flugeigenschaften. Die Scheiben wiegen zwischen 150 und 185 Gramm
  • Ein Hundefrisbee hat 110 Gramm
  • Scheiben für DDC und Guts wiegen 110 Gramm und sind etwas flacher als ein 175g Frisbee

Funscheiben/Wurfringe von Aerobie, Flashflight und Blackjax:
  • Funscheiben unterliegen keinen Gewichtsbestimmungen, da sie bei keinen offiziellen Wettkämpfen eingesetzt werden. Verschiedene Durchmesser und von Sportscheiben abweichende Formen sorgen für unterschiedliche Eigenschaften. Faustregel: Je größer der Durchmesser desto weiter fliegt die Disc.
  • Wurfringe von Aerobie sind die absoluten Weitenkings: der grosse Pro Ring flog mit über 406 Meter! Direkt ins Guiness Book of Records. „Der jemals von Menschenhand am weitesten geworfene Gegenstand ... !“
  • LED beleuchtete Frisbees haben eine zentrale Minilichtquelle, die die Scheibe beleuchtet. Deshalb kannst du damit prima in der Nacht spielen. Bei Aerobie leuchten LEDs den durchsichtigen flachen Teile der Disc. Bei Astrojax sitzen die LEDs am Scheibenrand (manche sagen, das macht die geilste Optik!!). Und bei der Flashflight von Nite Ize führen Glasfasern das Licht an den Rand.
  • Glow In The Dark-Frisbees, also Wurfscheiben, die im Dunklen schimmern (fluoreszieren) haben fast alle Hersteller. Glow In The Dark gibt manchmal auch als Sportscheiben.
  • Tja und dann gibt´s noch Softcatchcoasters – Wurfringe fürs Wasser, Frisbee Infinity – ein mit Stoff bespannter ovaler Wurfring von Wham-O oder superflexible Wurfscheiben, wie die Aerobie Squidgie Disc.
Unsere Hersteller und ihre Wurfscheibenspezialitäten.
Unser Webshop allesfliegt.com bietet ausgewählte Frisbees, Wurfscheiben und Wurfringe von Wham-O, Discraft, Aerobie, Blackjax und Nite Ize an. Bei den Sportscheiben setzen wir ausschließlich auf Wham-O, das Frisbee-Original, und Discraft, den derzeit wohl gefragtesten Hersteller von Sportdiscs.

Frisbee spielen und Spaß haben.
Werfen und Fangen der Wurfscheibe ist die Basis für den Fun beim Frisbee spielen – eh kloa! Beim Werfen schaust du, dass du das Frisbee in ein stabile Fluglage bringst und die Richtung kontrollierst – also zu deinem Mitspieler wirfst. Wenn du das Frisbee fangen willst – und das willst du meistens – dann musst du die Fluggeschwindigkeit und die Flugbahn abschätzen können.

Fangen kannst du das Frisbee mit beiden Händen indem du die Arme halb nach vorne streckst und die Handflächen mit etwa 30 Zentimeter Abstand waagrecht zueinander hältst. Jetzt brauchst du nur noch im richtigen Augenblick die Hände zusammenklatschen und das Frisbee ist gefangen. Könner fangen das Frisbee mit einer Hand oder machen noch ein paar Tricks dabei, zum Beispiel:
  • ein „Delay“: das Frisbee landet auf einem Finger und rotiert am Fingernagel weiter
  • oder ein „Roller“. Da fängt der Frisbeespieler die Scheibe mit der Hand ein und lässt sie über Beine, Arme, Kopf, Schultern etc. rollen
  • beim „Brush“ wird die Rotation der Frisbee mit Hand oder Fuß noch verstärkt
  • oder du machst ein paar Verrenkungen und fängst das Frisbee hinter deinem Kopf, unterm Bein oder hinter dem Rücken

Diese Fangmethoden kommen hauptsächlich beim Freestyle-Frisbee zum Einsatz, machen aber auch einfach so am Feld Spaß und bringen manchmal sogar bei Ultimate oder Double Disc Court Spielen Vorteile.


Die Frisbee-Sportarten.

Ultimate-Frisbee.
Ultimate ist ein Mannschaftssport: 7 gegen 7 Frisbee-Spieler auf einem Feld von 64 mal 37 Meter plus je 18 Meter Endzone links und rechts vom Spielfeld. Ultimate wird mit einem 175g Frisbee und ohne Schiedsrichter gespielt.

Ultimate ist laufintensiv wie Fussball und eine Mischung aus American Football mit Basketball – aber ohne Körperkontakt – Körperkontakt wäre ein Foul und die gefoulte Mannschaft bekommt das Frisbee. Punkte machen kannst du, wenn du das Frisbee, das von einem aus deiner Mannschaft geworfen wurde, in der Endzone der gegnerischen Mannschaft fangen kannst.
Vorher gibt es viele Passes. Der Spieler, der die Scheibe hat, darf nicht laufen, er darf sich nur mit dem „Sternschritt“ (kommt vom Basketball) um sein Standbein herum bewegen um so an dem vor ihm stehenden gegnerischen „Marker“ (Verteidiger) vorbeiwerfen zu können.

Klar rennen die restlichen Spieler ziemlich viel am Spielfeld herum, damit sich sich freispielen können. Der „Cut“ (im Laufen Haken schlagen, wie beim Amerivan Football) ist beliebt und effizient. Eine Mannschaft in Verteidigung darf das Ultimatee-Frisbee nur erkämpfen, wenn es in der Luft schwebt oder die angreifende Mannschaft sie auf den Boden oder ins Aus geworfen hat.

Fair-Play ist beim Ultimate-Frisbee Pflicht – „Spirit Of The Game“ heißt das bei den Spielern. Wie gesagt: Es gibt hier keinen Schiedsrichter – in keiner Liga weltweit. Jeder respektiert den Gegner und hat den Willen, die Spielregeln zu beachten. Das wär´ doch auch mal was für die Weltpolitik ... aber ich schweife ab. Gibt´s doch mal ein Foul (z.B. Körperkontakt) heißt es „Freeze“ das Spiel wird eingefroren. Kurz Situation klären und ohne Sanktionen für den Foulende fortgesetzt. Gefoulte zeigen das Foul selbst an. Bei Uneinigkeit wird der vorherige Pass einfach wiederholt. Ohne viel Diskussion. Ziemlich lässiger, schneller und trotzdem entspannter Sport. Schade eigentlich, dass Schul-Frisbee im Sportunterricht hierzulande noch wenig Thema ist.

Double Disc Court
DDC kannst du eigentlich überall organisieren. Es ist einfach, wirklich, macht aber richtig viel Spaß.
DDC ist auch ein Mannschaftsspiel, aber nur 2 gegen 2. Die Mannschaften stehen sich auf zwei 13 mal 13 Metern grossen Feldern gegenüber, deren Abstand zueinander 17 Meter beträgt. Aussen rum befindet sich ein Rand von 5 Metern.

DDC spielt man mit 2 Scheiben gleichzeitig – jede Mannschaft hat eine. Auf Kommando werden die Frisbees geworfen, wobei die Werfer versuchen, die Scheiben im gegnerischen Feld auf den Boden zu bekommen oder so zu spielen, dass die Gegner beide Scheiben fangen. Für DDC brauchst du Reaktion, viel Gefühl, Teamgeist und musst ein Taktiker sein.

Spitzensache: Freestyle-Frisbee
Das Freestylen wird unter den Frisbee-Fans immer beliebter. Ist eigentlich klar: du kannst alleine oder mit Freunden üben, überall und jeder Zeit deine Skills trainieren. Und wenn man an einem Freestyle-Contest teilnehmen will, kann man das ebenfalls allein oder im Team mit seinen Frisbee-Freunden. Freestyler sind natürlich immer auf der Suche nach den besten Frisbee-Tricks – je origineller und schwieriger, desto besser. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und wenn dein Geschick mit deiner Fantasie korreliert, dann nichts wie ran. In den Freestyle-Frisbee-Contests führst du deine Tricks als Kür zur Musik vor. Die Punkterichter bewerten Schwierigkeit und Ausführung. Meinen Favourites unter den Freestyle Tricks sind Frisbee-Delay und Roller, wo du das Frisbee über deinen Körper rollen lässt.

Golfen mit dem Frisbee
Discgolf – manche sagen auch Frisbeegolf dazu, ist eine ziemlich junge Frisbeedisziplin. Wie beim Golf musst du bei diesem Frisbeesport von einem Abwurfpunkt aus mit möglichst wenig Würfen ein bestimmtes Ziel treffen. Die „Holes“ sind beim Frisbeegolfen keine Löcher, sondern Metallkörbe mit Fangketten in etwa 70 cm Höhe. Der Course oder Frisbeegolf-Kurs besteht aus bis zu 18 Bahnen. Eine Bahn hat zwischen 50 und 250 Meter. Jede Bahn hat ein „Par“, das bedeutet eine vorgesehene Anzahl von Frisbee-Würfen. Zusammengezählt werden die Würfe, die für die Bewältigung des Parcours benötigt wurden. Der Spieler mit den wenigsten Würfen gewinnt. Die Frisbees, die für Discgolf verwendet werden heißen „Driver“ und „Putter“ – wie beim Golf. Also: Zuerst kommt der Abwurf oder Drive und dann spielst du von dort aus, wo die Scheibe liegen bleibt in Richtung Korb weiter. Für jeden Wurf darfst du eine andere Frisbeescheibe verwenden. Frisbees für Discgolf unterscheiden sich ganz wesentlich von üblichen Sportfrisbees. Auf der ganzen Welt spielen schon weit über eine halbe Million Menschen wettbewerbsmässig auf 1.500 Parcours Frisbeegolf. Discgolf wird immer beliebter!

Frisbee am Strand
Diese Sportart kennen wohl alle: Beachfrisbee find´ ich persönlich noch immer die schönste Frisbeesportart. Da kannst du ja alles machen, was du willst: Frisbee-Zielwerfen, Wasserfrisbee, Frisbee-Distance Rekorde aufstellen und vieles mehr. Übrigens ist der Frisbee-Weltrekord von Christian Sandstrom noch ungeschlagen: 250 Meter. Vielleicht kann man das ja mal schlagen – immer feste üben am Strand. Mein Tipp: Immer für Frisbeefun sorgen, wenn´s an den Strand geht – vielleicht mit einem coolen Original von Wham-O oder dem Frisbee Infinity vom gleichen Hersteller.

Nett ist auch Discathlon
Der Querfeldein-Frisbee-Spielspaß: ein Parcours von 1 Kilometer Länge soll mit Einsatz von zwei Frisbees möglichst schnell gemeistert werden. Die erste Scheibe wirfst und läufst mit dem zweiten Frisbee in der Hand dorthin. Hast du den Punkt erreicht, wirfst du dein zweites Frisbee und läufst ihr mit dem ersten nach. Der Kurs geht um Bäume, Hügel und sonstige Obstacles herum. Die Anzahl der Würfe spielt keine Rolle – es gewinnt, wer den Kurs fehlerfrei meistert.


Frisbee-Field-Events oder Frisbeesportarten, bei denen es um Weite oder Zeit geht

Frisbee-Weitwurf
Beim Distance-Frisbee gewinnt der Frisbeeswerfer, der seine Sportfrisbee am weitesten wirft. Gemessen wird dabei die Distanz zwischen Abwurflinien dem Punkt, an dem das Frisbee zum erstenmal wieder den Boden berührt. Falls du es versuchen willst: die aktuellen Weltrekorde liegen im Open bei 250 Meter (C. Sandstrom) und bei den Frisbee-Damen auf 138,56 Meter (J.Griffin).

Accuracy-Frisbee oder Frisbee-Zielwerfen
Willst du im Frisbee-Zielwurf gewinnen, musst du folgendes schaffen: An sieben Wurfstationen, die in verschiedenen Winkel und ungleichen Abständen vom Ziel entfernt, wirfst du Frisbees innerhalb von zwei Minuten je viermal – das sind demnach 28 Frisbeewürfe – auf das Ziel, einen Ring am Boden mit 171,45 Zentimeter Durchmesser. Jedesmal, wenn du triffst kriegst du einen Punkt. Wie viele würdest du schaffen? Mike Cloys schaffte 25 von 28 und Chris O´Cleary 18 von 28 Möglichen. Damit halten die beiden die Weltrekorde. Unglaublich gut.

Max Time Aloft MTA – Der Frisbee-Schwebewurf
Da wird die Zeit gestoppt, die das Frisbee in der Luft schwebt, bevor es gefangen wird. Auch nicht unspannend. Die Weltrekorde liegen hier bei sagenhaften 16,72 Sekunden (Don Clain/Open) und 11,81 Sekunden (Amy Bekken/Women).

Werfen-Laufen-Fangen oder TRC Throw-Catch-Run
Bei dieser Frisbee-Disziplin musst du die Wurfscheibe so schleudern, dass du losrennen kannst und nach einer möglichst weiten Strecke selbst wieder fangen kannst. Klingt unmöglich irgendwie, stimmt´s? Am besten auf der Welt können das zur Zeit die Frisbee-Profis Hiroshi Oshima und Judy Horowitz. Oshima San rennt 92,64 Meter, bevor er sein Frisbee wieder locker mit einer Hand einfängt und Frau Horowitz schafft 60,02 Meter. Wahnsinn.

Und dann gibt´s noch Frisbee-Guts
„Guts“ heißt Eingeweide – na gut: ganz so martialisch geht es bei diesem Frisbeesport nicht zu ... aber auch überhaupt nicht harmlos. Das 110 Gramm Guts-Frisbee kriegt immerhin bis zu 110 Kmh drauf, bevor es vom Gegner mit einer Hand gefangen wird – oder auch nicht. Das ist das Spiel.
Zwei Mannschaften zu je 5 Spieler stehen sich mit 14 Meter Abstand gegenüber. Die Frisbeespieler stehen nebeneinander – die Breite des Spielfeldes wird durch das Berühren der Fingerspitzen bei ausgebreiteten Armen bestimmt. Punkten kann man, wenn der Gegner das Frisbee nicht einhändig fangen kann. Bei 15 Punkten ist das Spiel aus. Die Teams werfen sich gegenseitig das Gutsfrisbee natürlich so zu, dass der Gegner es tunlichst nicht einhändig fangen kann. Das bedeutet normalerweise so brutal wie möglich. Deshalb hat das Frisbeespiel auch seinen argen Namen. Amen.

Hundefrisbee oder Disc-Dogging
Das blick´ ich nicht. Alle Hunde, die ich kenne, haben bei Frisbees nur eines im Sinn: „Aber jetzt zerbeiß´ ich´s!“

Gut halten sich da unsere speziellen Dogdiscs. Aber wie man einem Hund das gezielte Frisbeespiel und den sportlich ambitionierten, bissarmen Umgang mit den Frisbeediscs lernen kann – keine Idee. Vielleicht kann mir einer von euch unter die Arme greifen ...

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